In jeder Familie gibt es immer wieder Phasen, in denen alle Beteiligten eine harte Bewährungszeit durchlaufen. Es geht um Zeiten in denen die Kinder trotzen, lügen und auch sehr viel streiten. Hier wird es oftmals laut und die Türen werden geknallt. Man schreit sich vielleicht sogar an und so mache Tage sind von einer schlechten Stimmung geprägt. Immer wieder kommt es vor, dass sich Familien deswegen entzweien und auseinander brechen. Gerade wenn Dinge gesagt werden, die man nicht zurück nehmen kann, die aber verletzend gewesen sind und bei Vater, Mutter oder einem Kind Wunden hinterlassen. Das muss aber nicht sein, denn man kann diese Krisensituationen gemeinsam verarbeiten.

Kleine Kinder brauchen Grenzen

Wichtig ist immer ein gegenseitiges Verständnis. Da sich die Kinder und Jugendlichen aber immer in einer Wachstumsphase befinden und sehr mit sich selbst beschäftigt sind, ist es wichtig, dass vor allem von Seiten der Eltern Einsicht und Verständnis praktiziert wird. Kleine Kinder sind früher oder später um das Alter von vier Jahren in der ersten Trotzphase. Hier wollen sie sich beweisen und ihren Platz in der Familie und den Eltern gegenüber festigen. Die Kleinen sind stolz darauf, dass sie sich nun ausreichend artikulieren können und sie verstehen viele Dinge, wollen auch vieles selbst machen, was sie eigentlich noch gar nicht können. Hier heißt es für die Eltern Grenzen setzen. Obwohl das dem Nachwuchs nicht gefällt, brauchen Söhnchen oder Töchterchen diese Grenzen, um ihren Platz zu finden und sie lernen dadurch auch Gefahren kennen. Nach Auseinandersetzungen ist es wichtig, immer wieder zueinander zu finden. Das Kind in den Arm zu nehmen oder mit ihm später in Ruhe nochmal darüber reden ist ein guter Weg, um gemeinsame Lösungen zu finden. Ein Psychologe kann dabei helfen, wie etwa Torsten Wulff (http://www.torstenwulff.org/).

Große Kinder testen Grenzen

Bei Teenagern sieht die Sache anders aus. Weil sie als Erwachsene alle Dinge kritisch betrachten sollen undsich nicht bevormunden lassen sollen, müssen sie diese kritische Haltung beim Heranwachsen üben. Da wird dann gelogen und gestritten und auch bisweilen getrotzt. Auch hier ist es wichtig, mit den eigenen Kindern zu reden. Am besten in einer ruhigen Situation, zum Beispiel beim Sonntagsspaziergang oder beim gemeinsamen Kartenspielen am Abend. Immer wieder sollte man einen weg wieder zueinander finden, um stark aus der Zeit der Pubertät heraus zu gehen.

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